Fernreisen im Zug: Allein unterwegs als Stoffwindel- Mama mit Baby

Sträuben sich Dir die Nackenhaare, wenn Du den Titel liest? Das muss nicht sein. Ich habe es ausprobiert und muss für mich sagen, dass es umso einfacher ist, je kleiner die Babys sind!Ja, da hast Du richtig gelesen :-).

Meine Güte, schon in der Schwangerschaft wusste ich, dass ich eigentlich gerne aufgrund eines Ereignisses 6 Wochen nach der Geburt eine Zug- Fernreise antreten möchte. Ich bin zwar keine Vielfahrerin, aber die Strecke bin ich schon ein paar Mal gefahren. Die schnellste Verbindung dauert mindestens 8 Stunden, wobei man 4- 5x umsteigen muss. Bei einigen wenigen Verbindungen muss man nur 2x umsteigen, allerdings dauert hier die Reise ziemlich genau 10 Stunden (!). Es handelt sich also wirklich um eine Fernreise und nicht um eine kurze Fahrt zwischen A und B. Eine echte Alternative mit dem Flugzeug gibt es nicht- mal ganz davon abgesehen, dass ich innerdeutsche Flüge nicht unbedingt unterstützen möchte! Und eine mindestens 8- stündige Fahrt alleine mit Baby im Auto habe ich mir nicht so wirklich zugetraut. Alle paar Stunden stillen und wickeln- und was ist, wenn das Baby schreit, weil es partout nicht mehr im Autositz sein möchte? Mal abgesehen davon ist so eine lange Fahrt im Autositz nichts für die Wirbelsäule des Babys. Für mich war von daher klar, dass ich den Zug nehmen würde.

Tja, ich wusste ja nicht, was nach der Geburt da so auf mich zukommt und habe mich dazu entschieden, spontan zu entscheiden, ob ich diese Reise wirklich antreten möchte. Ich muss sagen, dass ich selber irgendwie Respekt davor hatte, aber Vieles hatte sich mit Baby eigentlich schon halbwegs eingespielt und das Stillen klappte auch prima. Also: „Augen zu und durch!“ dachte ich mir. Mein persönliches Umfeld war natürlich sehr besorgt, aber das war unbegründet :-).

So ein kleines Baby hat eigentlich nur wenige Bedürfnisse und wenn diese gestillt sind, dann ist es zufrieden. Die Zugfahrt mit einem 6 Wochen alten Baby habe ich als sehr angenehm empfunden. Ich hatte viel Zeit, um zu stillen, zu kuscheln und zu lesen :-). Und so ein kleines Baby öffnet die Herzen aller Mitreisenden, sodass man ganz schnell miteinander ins Gespräch kommt. Jeder Mitreisende war eigentlich sehr zuvorkommend.

Auch die zweite Reise auf der gleichen Strecke ein paar Monate später war mit einem „Rollen- (fast) Robben- Baby“ ganz anders als mit einem kleinen Baby, aber trotzdem gut machbar, wenn auch deutlich anstrengender. Lediglich seit Beginn der Robben- Krabbelphase kann ich mir eine längere Bahnfahrt so nicht mehr vorstellen. Unser Wirbelwind wäre da niemals so lange sitzen geblieben und das Robben oder auch Krabbeln auf dem Boden eines Zuges finde ich da echt sehr eklig! Erst wenn das Laufen zuverlässig klappt, könnte ich mir eine solche lange Zugfahrt wieder vorstellen… Bis dahin haben wir dann doch das Auto genommen :-).

Planst Du auch eine lange Zugreise mit Deinem Baby? Ich hoffe, dass ich Dir Mut machen konnte, es einfach mal auszuprobieren! Tipps und Tricks rund um das Zugfahren allgemein und im Besonderen mit Kind findest Du hier!

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Baby- Erstausstattung: Was braucht man wirklich? Ein Rückblick

Im Internet kann man leider viele Listen zur Baby- Erstausstattung finden, von denen man eigentlich viele Dinge nicht braucht. Oftmals soll meiner Meinung nach nur das Kaufverhalten der werdenden Eltern noch mehr angekurbelt werden. Schlimmer noch, die Unsicherheit und der Wunsch alles so gut wie möglich für sein Baby machen zu wollen werden schamlos ausgenutzt.

Was man für die Baby- Erstausstattung benötigt, ist individuell sehr verschieden. Hier geht es  zum Einen um die Vorlieben und die Einstellung der Eltern und zum Anderen natürlich um das Baby und seine Entwicklung.

Über eins sollte man sich im Klaren sein: Wenn man merken sollte, dass man doch noch etwas unbedingt braucht, dann ist das heutzutage schnell besorgt. Dafür muss man als frischgebackene Mutter nicht mal gestresst in den Laden fahren, sondern kann sich das auch bequem über das Internet bestellen und liefern lassen. Meiner Meinung nach ist das dann immer noch besser, als etwas zu kaufen, dass dann doch nur rumliegt und keine Verwendung findet! Dies gilt natürlich nicht für Dinge, auf die man nicht ein paar Tage warten kann…

Hinsichtlich den Größen sollte man nicht zu viele Kleidungsstücke in kleinen Größen haben! Mein persönliches Motto: Lieber zu groß, als zu klein! Zu große Kleidungsstücke kann man immer anziehen und das Baby wächst sowieso hinein.

Gerade in den ersten Lebensmonaten ist man gefühlt ständig dabei, Sachen auszusortieren und neu einzuräumen! Es reichen einige wenige Sachen in Größe 56. Nach nur wenigen Wochen (ca. 4 Wochen!) sind diese Sachen schon zu klein! Und normalerweise bekommt man zur Geburt eines Babys auch noch viele Kleidungsstücke geschenkt :-). Die Größe 68 wird zum Beispiel schon fühlbar länger getragen als die Größen 56 und 62. Je nach Größenentwicklung trägt das Baby vor allem die Größen 74 und 80 deutlich länger.

Wenn Dein Baby viel spuckt, sind natürlich mehr Kleidungsstücke angebracht. Aber diese bekommst Du meistens zur Geburt eh geschenkt:-).

Hier geht es also zu meiner persönlicher Erstausstattung- Liste für stillende Stoffwindel- Mamis :-)!

Baumbart im eigenen Garten?

Was war wohl zuerst da? Wissenschaft oder Fantasie? Die Frage hat sich mir gleich beim Hören von diesem SWR2- Tandem Podcast gestellt.

In „Herr der Ringe“ kommen Bäume vor, die menschliche Verhaltensweisen haben. Sie können denken, reden, haben Gefühle und… können laufen.

Nein, uns laufen (noch 🙂 ) keine Bäume aus dem eigenen Garten davon. Trotzdem haben wohl auch Bäume Gefühle und kommunizieren miteinander. Spinnerei? Nein, es handelt sich dabei um wissenschaftliche Erkenntnisse, die der Förster Peter Wohlleben  lediglich in eine allgemein verständliche Sprache „übersetzt“ hat.

Ein total interessanter SWR2- Tandem Podcast, der zum Staunen einlädt und den Blick auf unsere Umgebung verändert. Ein „Baumbart“ wie bei „Herr der Ringe“ wurde zwar noch nicht entdeckt :-), aber auch in dieser Fiktion steckt wieder einmal ein Körnchen Wahrheit.

Viel Spaß beim Reinhören!

Mehrtägige Wanderung mit Hund und Kleinkind/ Baby? No Way?!

Vor ein paar Jahren haben wir mit unserem Hund, aber noch kinderlos ;-), eine mehrtägige Wanderung auf dem Westweg durch den Schwarzwald gemacht. Alles an Gepäck musste auf den Rücken. Obwohl wir uns schon sehr eingeschränkt haben, in Pensionen übernachtet haben und auch nicht selber gekocht haben, waren die Rucksäcke schwer und wir hatten für uns kaum etwas dabei.

Warum?

Tja, so ein großer Hund mit 35kg braucht bei einer 4- tägigen Wanderung nunmal auch sein Futter. Etwas Gewicht haben wir schon eingespart, in dem wir High- Energy- Futter mitgenommen haben (Hund im Vorfeld langsam an das Futter gewöhnen!), aber trotzdem muss da immer noch ein Haufen an Hundefutter mitgenommen werden. Unterwegs konnten wir in den kleinen Schwarzwalddörfern kein Hundefutter kaufen und wir wollten uns auch nicht unbedingt so abhängig machen. Also war Schleppen angesagt.

Trotz alledem hat uns die Tour sehr viel Spaß gemacht. Es ist einfach toll zu merken, wie man aus eigener Kraft eine Wegstrecke zurücklegt und sich die Landschaft allmählich verändert. Am Ende der mehrtägigen Tour hat man eine beachtliche Strecke zurückgelegt und kann einfach stolz auf sich sein.

Und mit Kind UND Hund? Unmöglich! Das würden die meisten Eltern jetzt sagen. Das hätte ich bis jetzt auch eher schweren Herzens gesagt. Einer von den beiden muss zu Hause bleiben. Hmm… aber vielleicht ja doch nicht? Fest steht, man muss sich so oder so einschränken. Wenig mitnehmen und die Dinge, die mitkommen, müssen absolut nötig sein. Trotzdem wird es einfach viel Gepäck werden und einer muss schließlich auch noch das Kind tragen.

Ich habe hier etwas Interessantes entdeckt! Den Monowalker!

Quelle: http://www.monowalker.com/photos.html

Getestet haben wir den noch nicht. Einfacher wird es so bestimmt auch nicht auf einer Wanderung, aber so ein Teil könnte eine mehrtägige Wanderung wieder möglich machen! 🙂

Mit Kind, vor allem mit einem laufenden Kleinkind, wird man sicherlich nicht mehr so schnell vorankommen. Die Tourenplanung müsste auf das Kind abgestimmt werden. Aber es hat ja auch etwas Positives, wenn man den eigenen Weg intensiver wahrnimmt und sich Zeit für die kleinen Dinge am Wegesrand nimmt.

Habt ihr vielleicht schon Erfahrungen mit dem Monowalker? Oder wie macht ihr das mit den Wanderungen mit Hund und Kind? Über eure Kommentare freue ich mich sehr!

Mit Kindertrage/ Kraxe im Winter unterwegs?

Heute hatten wir das 1. Mal Schnee in diesem Winter! Natürlich möchte ich auch weiterhin das Energiebündel tragen können, auch im Winter. Den letzten Winter haben wir mit Kumja und Mutter-Kind- Schal ohne Probleme meistern können. Das Energiebündel wurde unter der Jacke mitgetragen und durch die eigene Körperwärme mitgewärmt.

In diesem Winter ist das Energiebündel schon vieel größer, mit 11kg ganz schön schwer und zudem viel aktiver. Da dreht man sich, streckt die Arme raus… sprich… das Tragen unter der Jacke ist nicht mehr so einfach. Zudem läuft das Energiebündel bald.

Das Tragen in der Kraxe wäre auch im Winter sehr praktisch. Was man da so alles beachten muss, das erklärt die Bergwacht in diesem guten Video:

Laufanfänger- Kleinkind im Winter tragen?

Noch haben wir ja einen goldenen Herbst, aber der Winter kommt bestimmt. Leider geht es bestimmt nicht mehr lange… 😦

Wie bereits im letzten Beitrag „Baby und die wunderbare „Doppelte Kreuztrage““ beschrieben, ist die Kombination aus „Doppelter Kreuztrage“, Kumja und Mutter- Kind- Schal perfekt für den Winter geeignet. Das alles haben wir auch noch zu Hause und sogar erst wieder vor ein paar Wochen erneut getestet. Da hat es noch ganz gut geklappt. Die Jacke passt noch, aber sie ist deutlich nach oben gewandert. Bei richtig fiesem Ekelwetter wird es mir also von unten her in Jacke ziehen. Das geht gar nicht!

Tja, aber darüber zerbreche ich mir eigentlich gerade nicht den Kopf.  Denn das Babylein, das ja eigentlich gar kein Babylein mehr ist und das ich jetzt mal nachfolgend „Energiebündel“ nennen möchte :-), steht kurz vorm Laufen. Lange kann es wirklich nicht mehr gehen! Das Energiebündel läuft überall entlang, schiebt Dinge durch die Gegend, hangelt sich von einem Gegenstand zum Nächsten, steht bereits kurze Zeit lang frei und hat heute freihändig einen ganz kleinen ersten Schritt gemacht! Ich freue mich soooo!

Nun, aber was hat das Tragen denn mit dem Laufen zu tun??? Alsoooo… das Energiebündel soll ja ruhig so viel selber laufen wie es nur mag, aber es wird gewiss nicht gleich so viel laufen können wie ich! Ich gehe aber jeden Tag und bei jedem noch so schweinekalten Wetter mit unserem Hund nach draußen. Da laufe ich meistens ca. 4km, aber vor allem im Winter ist es häufig auch mehr (7-10km). Ganz zu schweigen von den richtig schönen langen ausgedehnten Wandertouren. Auch das Energiebündel wird diese Strecken nicht komplett laufen können.

Das bedeutet also, dass das Energiebündel wohl einen Teil der Strecke laufen wird und dann wieder getragen werden muss. Das bedeutet aber auch, dass das Energiebündel mit Schneeanzug etc. warm angezogen sein muss. Und das bedeutet auch, dass die Schuhe schön matschig (Waldwege, Schotterwege, Wiesen etc.) sein können. Und für mich bedeutet das leider, dass ich

  1. kein Kind im Schneeanzug in der doppelten Kreuztrage festziehen kann.
  2. rein platztechnisch kein Kind mit dickem Schneeanzug noch unter die Jacke bekomme.
  3. kein Kind mit matschigen Schuhen in die doppelte Kreuztrage nehmen MÖCHTE, weil ich mir dann meine Klamotten, das Tragetuch und meine Jacke total „einsaue“.
  4. kein Kind bei Eiseskälte draußen umziehen möchte, um Schneeanzug und Schuhe auszuziehen.

Also bedeutet das für mich, dass das Energiebündel auf jeden Fall ÜBER der Jacke getragen werden muss. Aber wie am Besten?

Wir haben hier nicht gerade einen milden Winter. Nicht selten treten Temperaturen von -10°C oder noch kälter auf. Auf der freien Fläche fegt der Wind, es gibt recht hohe Schneeverwehungen, Eisesglätte usw. Es kann also ganz schön kalt werden. Zu Hause bleiben wäre auch ohne Hund keine Option für mich. Ich bin der Meinung, dass es nur gut ist, bei jedem Wind und Wetter nach draußen zu gehen.

Tja, das Tragen über der Jacke ist nicht so toll. In dem Fall müsste ich ja natürlich über meiner Winterjacke tragen, was das Ganze nicht unbedingt verbessert :-(. Im Moment sehe ich folgende Optionen:

  1. Tragetuch: Das Tragetuch kann ich bestimmt auch über der Jacke binden. Vorgebunden ohne Kind damit laufen, würde gehen, wäre aber nicht so toll. Wo verstaut man dann aber das Tuch? Bei Regen/ Schnee saugt sich das Tuch voll. Beim Reinsetzen vom Kind in das Tuch, z.B. in die „Doppelte Kreuztrage“, wird das Tuch dreckig.
  2. Sling/ „seitlicher Hüftsitz“: Bei dieser Tragetechnik entfällt das Binden des Tragetuchs. Es ist also wahnsinnig schnell umgelegt und man könnte es umgehängt unter der Jacke transportieren. Laut einer Trageberaterin kann man ein schon laufendes Kind auch „von unten“ her in das Tragetuch nehmen, so dass die eigenen Klamotten nicht so „eingesaut“ werden. Bei Regen saugt sich das Tuch aber auch voll. Außerdem ist das Tragen nur für kurze Zeit angenehm. Die Schulter wird nur einseitig belastet. Man kann die Arme nicht wie gewohnt bewegen, was beim Spielen mit dem Hund oder Gang an der Leine sehr hinderlich ist.
  3. Ergo Baby Carrier: Zum Vornetragen vermutlich geeignet. Ich traue mir aber nicht zu, ein dick eingepacktes Kind unterwegs bei eisig kaltem Wetter, Schneefall und steifen Fingern nach hinten in den Ergo zu setzen. Bei Regen/ Schnee saugt sich das Tuch voll. Sitzt das Kind nicht im Ergo, müsste man diesen entweder „leer“ tragen oder eine extra Rucksack mitnehmen.
  4. Kindertrage/ „Kraxe“ Deuter Kid Comfort III: Läuft das Kind selber, kann man die Kraxe auch ohne Kind leicht tragen. Zusätzlich hat man auch noch Stauraum für alle möglichen Dinge dabei. Mit Regenhülle drüber können sich nur die Träger voll saugen. Die Befestigung der Regenhülle ist aber definitiv sehr schlecht gelöst und zu „friemelig“. Unmöglich zu schaffen mit steifen Fingern. Beim Reinsetzen wird die eigene Kleidung weitestgehend vom Dreck verschont.

Diese Überlegungen geistern mir schon lange durch den Kopf. Fest steht wahrscheinlich, dass es diesen Winter nicht mehr so schön einfach sein wird wie im letzten Winter… 😦

Die „Kraxe“ ist mein derzeitiger Favorit. Mal gucken, wie es wirklich wird, wenn das Energiebündel richtig läuft. Das wird spannend- mal abwarten :-).

Was hast Du für Erfahrungen mit dem Tragen von Kleinkindern im Winter gemacht? Schreib mir mal! Ich freue mich!

Baby und die wunderbare „Doppelte Kreuztrage“

…Ein Beitrag, den ich schon länger mal schreiben wollte :-). Jetzt muss ich das aber mal endlich schreiben, denn diese Trageweise ist vor allem für den kommenden Winter einfach perfekt, meiner Meinung nach! Aber seht selbst:

In der Schwangerschaft war ich zugegebenermaßen sehr skeptisch, ob ein Tragetuch so toll wäre. Die Binderei erschien mir viel zu umständlich und zeitintensiv.

Nun, ich muss sagen, dass sich diese Meinung grundlegend geändert hat! Die geschenkt bekommene Komforttrage liegt noch unbenutzt hier im Schrank. Beinahe täglich ist das Tragetuch im Einsatz- vor allem wenn ich mit dem Auto unterwegs bin. Diese Kombination ist für mich einfach mega praktisch, da ich sehr mobil bin und Babylein schnell überall mit hinnehmen kann.

Warum das?

Ich habe die tolle „Doppelte Kreuztrage“- Bindetechnik für mich entdeckt. Einmal gebunden kann das Tragetuch gebunden am Körper bleiben- mit oder ohne Baby drin. Hierfür werden einfach zwei Tuchstränge auf- bzw. zugezogen. Wunderbar! Das Baby kann einfach rein-, raus-, rein-, raus-, rein-, raus- usw. gesetzt werden. So oft wie Du willst! Ok, irgendwann sollte man vielleicht mal wieder kurz nachziehen ;-).

Es muss kein Kinderwagen im Auto verstaut werden, der den Kofferraum ausfüllt. So kann der Großeinkauf trotz Baby gut verstaut werden. Es muss keine Babyschale geschleppt werden und man muss sich nicht auf die Suche nach Einkaufswagen mit Befestigungsmöglichkeit für eine Babyschale gehen. Post, einkaufen,   tanken, Freundin besuchen… und das alles an einem Nachmittag? Mit der Tragetechnik kein Problem- auch im Winter nicht!

Draußen ist es eisig kalt, aber im Auto und in den Geschäften/ im Café ist es viel zu warm? Dein Baby brüllt beim An- und Ausziehen wie am Spieß? Das muss nicht sein, wenn man eine Kumja- Jackenerweiterung hat- eine genial einfache Idee! Du verwendest Deine ganz normalen Jacken einfach weiter. Für die Jacken, in denen Du trage möchtest, ermittelst Du mithilfe dem Online- Tool die richtigen Reißverschluss- Adapter. Mit diesen Adaptern passt Deine Kumja- Jackenerweiterung in jede Deiner Jacken.  In Kombination mit einem „Mutter- Kind- Schal“ eine genial einfache Idee!

Also… Du möchtest bei eisig kaltem Wetter im Auto mal dort hin und mal dort hin, zwischendrin immer wieder Auto fahren. Vielleicht dann auch noch in warme Geschäfte. Puuuh! Im Auto ist es Babylein schnell zu warm, wenn es dick eingepackt ist. Außerdem ist es für Babys Sicherheit nicht gut. Draußen braucht es aber eine dicke Isolationsschicht- oder Deine Körperwärme. In Geschäften wird es Babylein schnell auch viel zu warm. Es wird vielleicht deutlich, dass das ziemlich anstrengend werden kann, wenn man ständig An- und Ausziehen muss. Es geht aber eben auch anders!!! Und nein, ich bin niemand von Kumja oder aus deren Umfeld :-). Ich bin einfach nur begeistert und möchte Dir diese tolle Idee weitervermitteln.

Und so ANDERS und EINFACH kann das Ganze ablaufen:

  1. Vorab: Wenn Du stillst und das auch noch unterwegs machst, dann bietet es sich aus meiner Erfahrung folgende Kleidung an: Still- BH, Mamaband (wer es im Winter warm um die Nieren mag), Still- Shirt, Fleece- Jacke. Der Clou bei dieser Kleidungskombination ist, dass Du jederzeit stillen kannst. Das Tragetuch kannst Du trotzdem umgebunden lassen!
  2. Du bindest Dir am Besten zu Hause das Tuch in der Doppelten Kreuztrage um. Dazu muss nicht unbedingt das Babylein reinsitzen. Vorbinden reicht völlig aus. Du könntest auch unterwegs binden, aber so kannst Du Deine Jacke anziehen und brauchst Dich nicht bei Schnee und Eis erstmal draußen auszuziehen 😉
  3. Jacke mit Kumja- Adaptern anziehen. Dir bleibt die Wahl, ob Die Kumja bei offener Jacke einseitig eingezippt bleibt oder ob Du die Jacke mit eingezippter Kumja schließt oder ob Du nur Deine Jacke mit den Reißverschluss- Adaptern schließt und die Kumja separat mitnimmst :-). Sollte es Dir schweinekalt sein, kannst Du auch schonmal den (Mutter-) Schal vom „Mutter- Kind- Schal“ anziehen.
  4. Dem Babylein ziehst Du am besten warme Fleece- Überzieher mit Gummizug an. Eine Marke kann ich Dir nicht nennen. Meine sind von Oma selber genäht :-). Eine Jacke brauchst Du nicht anzuziehen. Sollte es wirklich mal schweinekalt sein, kannst Du dem Babylein schonmal die Mütze vom „Mutter- Kind- Schal“ anziehen. Hier bleibt erstens nur das Gesicht frei und zweitens hat diese Mütze vorne und hinten einen großen „Lappen“ der über den Rücken bzw. über den Oberkörper reicht und so das Baby wärmt. Zusätzlich kann im Auto noch eine Decke über das Baby gelegt werden (im handlichen Format kannst Du diese übrigens auch mitnehmen, um Dein Baby im Café oder unterwegs auch mal abzulegen, sodass es strampeln und spielen kann 🙂 )
  5. Nach der Autofahrt nimmst Du Dein Baby und setzt es in das vorgebundene Tragetuch. Wenn Du Dein Baby noch nicht zu Hause getragen hast, musst Du das Tuch noch fertig festziehen und knoten. Je nachdem wie ihr beide bereits angezogen seid, zieht ihr euch noch die beiden Teile vom „Mutter- Kind- Schal“ an. Dann schließt Du nur noch die Kumja und auf geht’s!
  6. Bist Du in warmen Geschäften, kann es euch beiden schnell zu warm werden. Du kannst dann die Baby- Mütze vom „Mutter- Kind- Schal“ einfach abziehen, ohne das Baby aus dem Tragetuch nehmen zu müssen. Weiterhin kannst Du Deine Jacke öffnen.
  7. Geht es wieder nach draußen, seid ihr beide schnell wieder warm eingepackt.
  8. Wieder am Auto angelangt öffnest Du einfach Deine Jacke und setzt das Baby direkt ins Auto. Ein Ausziehen einer Jacke entfällt!
  9. Soll es wieder vom Auto woanders hin gehen, gilt natürlich im Prinzip der Punkt 5. Du setzt Dein Baby in das Tragetuch, aber spätestens jetzt musst Du nur noch die beiden Tuchlagen über den Po Deines Babys ziehen und fertig! Ein Festziehen oder gar Neubinden des Tuches entfällt!
  10. So kannst Du im Prinzip ewig weiter machen: Hop on, hop off, hop  on etc. und zwischendurch stillen :-). Irgendwann kann es natürlich für Dich zum Tragen angenehmer sein, wenn Du das Tuch nochmal wieder nachziehst.

So kannst Du die ganze Zeit mobil mit Baby (natürlich nicht nur im Winter) unterwegs sein, aber gerade im Winter ist es deutlich schwieriger mit Baby unterwegs zu sein und dennoch immer angemessen angezogen zu sein.

Ich hoffe, dass Dir diese Trageweise genauso gut gefallen wird, wie mir. Wie machst Du das so im Winter? Schreibe mir doch mal ein Kommentar. Ich freue mich!

Mix Dir Dein Müsli doch mal selbst!

Mal ehrlich… wer braucht denn eigentlich „My Müsli“? Das ist vielleicht eine tolle Idee und die Verpackung macht einen schönen und sportlichen Eindruck, aber eigentlich kann ich mir meine Zutaten doch auch selbst zusammenmixen?!?

Hmmm… ist vielleicht Typsache. Wenn Du das auch lieber selber machst, dann gucke doch mal hier nach meinem persönlichen Lieblingsmüsli :-).

Mal sehen, vielleicht schmeckt es Dir ja auch so gut wie mir? 😉

„Mythos Milch“: Ein toller SWR2- Wissen Podcast

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/mythos-milch/-/id=660374/did=17838708/nid=660374/4e0q1m/index.html

„Milch macht müde Männer munter.“ „Milch hat viel Calcium und ist wichtig für die Knochen.“ etc.

So, oder so ähnlich heißt es vielmals. Ein Irrtum! Neben Tierschutzaspekten und ökologischen Auswirkungen geht dieser SWR 2 Wissen- Podcast mit dem Titel „Mythos Milch“ auch auf die negativen gesundheitlichen Aspekte des Milchkonsums ein.

Ich finde, dass dieser Podcast die unterschiedlichen Aspekte des Milchkonsums und die irreführende Werbestrategie wirklich gut beleuchtet. Der Podcast ist gut recherchiert und sehr interessant. Ich kann ihn wirklich jedem, ob Veganer oder Omnivor, empfehlen.

Meiner Meinung nach, sollte man zumindest wissen, was man da denn eigentlich tagtäglich konsumiert- und zwar zumeist nicht in Form eines Glases Milch! Wie man dann mit dem eigenen Milchkonsum umgeht, bleibt dann ja jedem selbst überlassen. Wir sind schließlich alle mündige Bürger.

Der Podcast ist übrigens nicht militant vegan, was, wie ich finde, nur von Vorteil ist. Ein Verzicht auf Milch muss ja nicht unbedingt sein, eine Reduzierung des Milch- Konsums wäre auch schon viel wert.

Ich bezeichne mich als Veganer, weil ich darauf achte, keine tierischen Produkte zu konsumieren. Unterwegs ist das manchmal etwas schwierig. Ich bin da nicht so „verbissen“ und esse auch mal was, was nicht vegan ist, wenn es denn ansonsten keine wirkliche Alternative gibt. Meiner Erfahrung nach kommt das bei den meisten „Nicht- Veganern“ gut an. Das Ganze ist natürlich eine Grat- Wanderung, schließlich möchte ich nicht den Eindruck erwecken, dass ich ständig Ausnahmen mache!

Also, hör doch mal rein! Es lohnt sich!

…denn wir sind, was wir tun!